Das japanische Wort “Kata” (形 oder 型) bedeutet Form. Eine Kata bezeichnet folglich eine festgelegte Reihenfolge von Techniken. Die meisten Katas können als Anleitung zur Selbstverteidigung in brenzligen Situationen verstanden werden. Daher wird Kata auch häufig als “Kampf gegen einen (oder mehrere) imaginäre(n) Gegner” bezeichnet.

Kata ist ein äußerst effizientes Mittel, um die Genauigkeit und korrekte Ausführung der Grundtechniken und Stellungen immer wieder zu wiederholen. Das ist so, da die Techniken festgelegt und daher dem Ausübenden nach einer gewissen Zeit bekannt sind und sich auch nicht ändern. Außerdem wird Kata (im Karate) ohne Partner ausgeführt und ist daher an jedem Ort und zu jeder Zeit anwendbar.

Ein wichtiger, wenn nicht sogar der wichtigste Aspekt von Kata ist die Übung den Fokus zu halten und den Energiefluss anzukurbeln. Gerade in der heutigen Zeit, in der man keine Sekunde mehr keinen Reizen von außen ausgesetzt ist, ist es umso wichtiger die Fähigkeit zu haben, sich auf eine Sache voll und ganz konzentrieren zu können und darüber hinaus in der eigenen Mitte zu bleiben. Kata schult diese Selbstzentrierung und fördert ferner den Energiefluss im Körper und um ihn herum. Mit bestimmten Kata-Techniken, inbesondere den Katas aus dem Tai-Chi und dem Chi-Kung lassen sich Energien kontrollieren und auch mit voller Absicht generieren.

Liste der Katas, die im Shihonkin Dojo gelehrt werden:

Hauptkatas:

Kihon Sho – Weißgurt
Pinan Nidan – Gelbgurt
Seisan – Orangegurt
Shin Tai Sho – Grüngurt
Wan Shu Sho – Blaugurt
Chiinto – Violett
Seiuchin – Braun I
Itotsu no Passai – Braun II
Genkauken no Araku – Braun III

Sanchin:
Sanchin Ichi
Sanchin Ni
Sanchin San
Saifa
Kihon no Sanchin
Sanchin Zuro no Ryago

weitere waffenlose Katas:
Naihanchi Shodan
Pinan Sandan
Pinan Yondan
Pinan Godan
Empi
Jion
Hangetsu

Waffen:
Kihon Sho no Hanbo
Muzo No Zen
Pinan Nidan no Bo
Kihon no Hanbo Ichi